Kirchliches Immobilienmanagement (KIM)
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KIM

 

 

 

Kirchliches Immobilienmanagement (KIM) im Bistum Aachen

Durch die Veränderungen im Bistum Aachen ist es erforderlich geworden, dass alle Verantwortlichen einen genauen Überblick über die Gebäude der Kirchengemeinden sowie deren Nutzung bekommen. Durch die neuen Strukturen im Bistum (71 GdG, Fusionen) besitzen die Kirchengemeinden im Durchschnitt ca. 45 Gebäude pro GdG, die verwaltet und instand gehalten werden müssen. Die Kirchengemeinden werden somit zu "Immobilienunternehmen".

Für die Instandhaltung aller kirchlich genutzten Gebäude im Bistum Aachen ist derzeit von einem Finanzbedarf in Höhe von rund 18 Millionen Euro auszugehen. Aktuell stehen jedoch nur ca. 12 Millionen Euro zu Verfügung.
Konsequenz daraus ist, dass das Bistum zukünftig nicht mehr die Instandhaltung aller kirchlich genutzten Gebäude bezuschussen kann. Dies muss nicht notwendigerweise den Abbau von Gebäudebestand nach sich ziehen. Möglicherweise bieten sich den Kirchengemeinden alternative Finanzierungsmodelle für die Instandhaltung dieser Gebäude, z.B. Förderverein, Umnutzung oder Teilumnutzung. Aber auch Vermietung, Verpachtung oder Verkauf können eine Option sein.

 

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An dieser Stelle setzt das kirchliche Immobilienmanagement, kurz KIM, an. Durch dessen Einführung erhalten die Bistumsverwaltung und die Kirchengemeinden bzw. die Gemeinschaften der Gemeinden ein Instrument, das eine sowohl nutzungsspezifische wie auch bauliche Beurteilung der Gebäude innerhalb der Gemeinschaft der Gemeinde ermöglicht bzw. erleichtert. So wird es möglich, die zukünftigen inhaltlichen/ pastoralen Aufgaben sowie deren Zuordnung hinsichtlich geeigneter Gebäude besser zu steuern. Wichtig ist dabei eine enge Abstimmung mit dem Pastoralkonzept vor Ort. Die pastorale Schwerpunktsetzung ist die Grundlage für die zukünftige Nutzung der Gebäude.

Das Besondere an KIM ist, dass es als beteiligungsorientierter Prozess für jede GdG durchgeführt wird. Durch die Einführung von KIM entsteht auf allen Ebenen des Bistums Orientierung, Verbindlichkeit und größere Handlungssicherheit bzgl. der zukünftigen Nutzung und baulichen Entwicklung in den Gemeinschaften der Gemeinden.

 
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