Kirchliches Immobilienmanagement (KIM)
http://kim.kibac.de/projektbeschreibung
KIM

 

Kirchliches Immobilien Management -Prozess

Weniger Geld für Baumaßnahmen - oder - Was benötigt die Pastoral der Zukunft für Gebäude

Warum KIM?

Wegen sich verschlechternder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen kann das Bistum Aachen seine Zuschüsse zu Baumaßnahmen in den Pfarren nicht erhöhen. Somit kann der tatsächlich vorhandene Bedarf nicht mehr gedeckt werden. Gleichzeitig wird deutlich, dass die veränderten Rahmenbedingungen kirchlichen Handelns ein neues Raumkonzept erforderlich machen:

  • die Zahl der Gottesdienstbesucher nimmt insgesamt ab 
  • Gemeinden finden sich in den GdG zusammen
  • Gläubige suchen sich immer häufiger eine Wahlgemeinde außerhalb der eigenen Pfarrei
  • es wird zukünftig weniger Priester und hauptamtliche Laien im pastoralen Dienst geben                     
  • Gemeindemitglieder haben veränderte Erwartungen und Anforderungen an die Kirche, ihre Angebote und die Rahmenbedingungen ehrenamtlichen Engagements

Was ist der KIM-Prozess?

In einem Entscheidungsprozess werden von allen kirchlich genutzten Gebäuden (Sakralbauten, Jugendeinrichtungen, Gemeindezentren, Büro- und Amtsräume) diejenigen benannt, für die zukünftig bei Baumaßnahmen noch eine Bezuschussung durch das Bistum Aachen erfolgen soll. Wirtschaftlich genutzte Gebäude (Vermietungen etc.) und Kindergärten bleiben hierbei unberücksichtigt. Das Gebäudekonzept wird am Ende des Entscheidungsprozesses von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat beschlossen und bedarf der kirchenaufsichtlichen Genehmigung durch das Bistum.

Wie geht der KIM-Prozess?

Für jedes Gebäude wird aus seiner Größe in m³ ein Betrag errechnet, der jährlich für die Instandhaltung aufzubringen wäre. Die sich daraus ergebende Rücklage ist der Maßstab dafür, wie 'teuer' der Unterhalt eines Gebäudes ist. Ziel des Entscheidungsprozesses ist es, dann in der Pfarrei diejenigen Gebäude zu benennen, die für das pastorale Handeln der Pfarrei zukünftig dringend notwendig sind bzw. deren Nutzung dauerhaft sinnvoll ist.

Was geschieht mit Gebäuden, die aus der zukünftigen Baubezuschussung herausfallen?

Ein zukünftig nicht durch Bistumsmittel gefördertes Gebäude kann weiterhin genutzt werden, wenn die Finanzierung der Instandhaltung (z.B. durch eine Stiftung) sichergestellt wird. Ansonsten kann die Finanzierung des Gebäudes auch durch eine alternative Nutzung erwirtschaftet werden (z.B. Beerdigungskirche, Vermietung …). Wenn die zukünftige Nutzung finanziell nicht abgesichert werden kann, bleibt letztlich nur die Veräußerung der Immobilie. Notfalls muss das Gebäude erst einmal stillgelegt werden.

Fragestellung des Entscheidungsprozesses:

Für welche pastorale Nutzung benötigt eine GdG in Zukunft welche Gebäude? Welche derzeit pastoral genutzten Gebäude können aus der Baubezuschussung des Bistums herausgenommen werden?

 
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